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Ackerlandschaften: Nachhaltigkeit und Naturschutz auf by Ulrich Hampicke, Birgit Literski, Wendelin Wichtmann

By Ulrich Hampicke, Birgit Literski, Wendelin Wichtmann

In weiten Gebieten Mitteleuropas ist Ackerbau auf ertragsschwachen Standorten nur mit ?ffentlicher F?rderung kostendeckend. Diese ist f?r die n?here Zukunft gesichert, langfristig aber ungewiss. Eine gro?fl?chige Aufgabe des Ackerbaus w?re aus zahlreichen Gr?nden problematisch. Ausgehend von einer historischen Betrachtung untersucht dieses Buch Perspektiven eines extensiven, multifunktionellen Ackerbaus, der Naturschutz und Erholungseignung in sein Zielb?ndel integriert. Anbautechnik, Fruchtfolgen sowie Wirkungen auf Bodenfruchtbarkeit, Wasserhaushalt und Artenvielfalt werden vorgestellt. Detailliert ermittelt werden sodann die gesellschaftlichen Kosten dieses Landnutzungssystems, die sich im Vergleich mit anderen als gering erweisen. Der Erholungswert wird mittels Zahlungsbereitschaftsanalysen erhoben. Die Gegen?berstellung von Kosten und Nutzen, die Akzeptanz von Seiten der Landwirtschaft sowie weitere wichtige Aspekte sprechen daf?r, dem extensiven Ackerbau einen Platz im Spektrum k?nftiger Landnutzungen einzur?umen.

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Hackfrüchte Futterrüben/Kartoffeln, halbe Stallmistdüngung, 3. Sommergetreidegemenge, z. T. Lein und 4. Winterroggen wechselten. Wandel der Kulturpflanzen auf ertragschwachen sandigen Äckern Auf sandigen Böden baute man in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts insbesondere Roggen (Secale cereale, Bild 6-7) als Wintergetreide und Hafer (Avena sativa), bei dem Weißer und Bunter Hafer (auch Grau-Hafer) unterschieden wurden, als Sommergetreide an, auf ärmeren Böden auch Sommerroggen oder Gemische mit Sommerroggen.

Im Ergebnis der Zu- und Abschläge ergab sich die Ackerzahl. Die Ackerzahl ist somit noch stärker subjektiv geprägt als die Bodenzahl und sollte deshalb nicht als Kriterium für die Abgrenzung ertragschwacher Standorte herangezogen werden. 3-1. Ermittlung der Bodenzahl aus dem Ackerschätzrahmen (Beispiel) Bodenart Zustandsstufe 5 Zustandstufe 6 Zustandsstufe 7 Sand (S) 20-16 15-12 11-7 Anlehmiger Sand (Sl) 27-22 21-17 16-11 Lehmiger Sand (lS) 36-30 29-33 22-16 Bei der Mittelmaßstäbigen Landwirtschaftlichen Standortkartierung kann die Standorteignung für Wintergerste als Grenze für „ertragsschwache Standorte“ angenommen werden (ANONYMUS 1983).

Im ökologischen Landbau sind alle acker- und pflanzenbaulichen Maßnahmen auf die Schaffung eines Entwicklungsvorsprunges gegenüber den Wildpflanzen und die Gesunderhaltung der Bestände zu richten. Eine frühe Pflanzung von vorgekeimtem, weitgehend virusfreiem Pflanzgut nach einer möglichst legumen Vorfrucht ist erforderlich, ebenso wie nach Getreidevorfrucht eine organische Düngung. Ferner erfolgt eine intensive 42 Detloff Köppen mechanische Pflege durch mehrmaliges kombiniertes Striegeln/Häufeln und intensive Dammbearbeitung sowie eine bestandesabhängige Erntevorbereitung.

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